Liegeradecke

Velomobildesign


Verkleidungs-Detaillösungen

Hier sammle ich mal so nach und nach einige Detaillösungen, die ich entweder selbst schon umgesetzte habe oder irgendwo gesehen habe. Zum Teil sind die den Baubeschreibungen meiner eigenen Verkleidungen entnommen. Hier finden sich bestimmt auch noch einige Tips.

Akkulampen


Hier sind ein paar Akkulampen. Sie bestehen aus Halogenspot-Reflektorlampen mit 50mm Durchmesser. Das Gehäuse habe ich aus 50er Kunststoffrohren gefertigt: Das Teil 1 ist das dickere Ende, wo ein weiteres Rohr reingesteckt werden kann. Es wird erst hinter dem Bereich, wo sich das Rohr verjüngt, abgeschnitten. Dann wird der Innendurchmesser so abgeschliffen, dass das Teil 2 da sehr stramm von hinten hineinpasst. Das Teil 2 besteht aus dem dünnen Ende des Rohres. Wenn nun die Dichtung 3 wieder eingesetzt ist wird die Lampe 4 eingelegt und das Rohr 2 eingeschoben. Nur durch das Rohr 2 wird die Lampe 4 gut zentriert und festgehalten.
Ich habe die Lampe testweise mit einer 35 Watt-Lampe bestückt und 2 Stunden an 12 Volt angeschlossen. Das Gehäuse wurde ordentlich warm, ist aber nicht geschmolzen. Natürlich muss das hintere Ende offen bleiben. Das Gehäuse wurde nicht so warm, dass eine Schaummatte daran schmilzt. Es dürfte sich also direkt damit verkleben lassen, besonders, da ich nur maximal 20 Watt-Lampen einsetzen werde.

Verkleidungshalterung


Dies ist eine Halterung für nach vorne klappbare Hauben. Es handelt sich um einen Schnappverschluss, der ein in den Verkleidungsbug integriertes Rohr 12x1 aufnimmt. (Hier durch das Alurohr angedeutet).

Der äussere Rahmen ist ein durchgehendes U, der Kipphebel ebenfalls. Zwei kleine L-förmige Stücke bilden die obere Begrenzung für das Rohr.

Die Konstruktion ist bewusst einfach gehalten. Wie bei der Leitra ist die Halterung als 'Sollbruchstelle' bei einem Crash gedacht. Die Leitra-Halterung (siehe nächstes Bild) ist jedoch ein relativ aufwendiges Teil. Ich habe mir gedacht, es wäre doch gut, wenn man das auch unterwegs ersetzen könnte. So braucht man eine mehrtägige Tour nicht wegen so einem Einzelteil abzubrechen, wenn sonst nichts kaputt ist.

Das Material, Aluflachband 30x3 bekommt man auch unterwegs im Baumarkt. Und bestimmt findet man auch jemanden, der eine Säge und einen Bohrer hat. Ein Schraubstock wäre auch noch praktisch, das ist dann aber schon alles.

Die verwendeten Blindnieten will ich noch durch M4-Schrauben ersetzen, die kann man dann auch wiederverwenden.

Da eine Schaummatten-Verkleidung nicht so viel wiegen wird, dürfte diese recht filigrane Konstruktion stabil genug sein. Der Schnapphebel wird von einem Gummiband zurückgezogen, hier noch provisorisch durch ein Spanngummi angedeutet.


Das gleiche Teil bei der Leitra, nur mit grösserem Aufwand gefertigt.


Der Schnappverschluss einmal offen und geschlossen. Die Halteschrauben sind mit M10 reichlich überdimensioniert. M6 hätte es auch getan. An der Drehverbindung zwischen dem Kipphebel und dem Aussenrahmen ist eine Unterlegscheibe untergelegt, damit es sich leichter dreht. Der Kipphebel schlägt oben gegen die L-förmigen Stücke an. Man muss das alles so zusammensetzen, dass das Rohr mit wenig Spiel festgehalten wird.

Diese Halterung ist nicht dafür gedacht, Drehkräfte (um die Längsachse) aufzunehmen. Diese müssen weiter hinten vom Hauptrahmen aufgenommen werden.

Heckhaube

Dies könnte eine Lösung sein für den Deckel eines Heckkoffers:

 
Dies ist die Rückwand der Heckhaube, ein Bauteil ganz nach meinem Geschmack in elastischer Bauweise:

Es besteht nur aus Schaumstoff, hier zweilagig mit Hohlraum in der Mitte. Die Klappscharniere, die bei einem GFK-Bauteil aufwendig gestaltet werden müssten, sind hier aus Schaumstoffrohren entstanden. Da diese unten aufgeschnitten sind, lässt sich das ganze leicht abnehmen.


Oben rum wird das nun zugeklebt. Innen gibts noch Schaumstoffrohre mit eingeschobenen Alurohren 12x1 zur besseren Formgebung. Die geschlossene Haube ist so stabil, dass man sich darauf abstützen kann. Dabei wiegt sie gerade mal 300 Gramm!


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